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Erich Sutter Irminger Chirurgus

Irminger, Chirurgus – ein Stück Zürcher Geschichte

Im 18. Jahrhundert war Pfaffhausen ein Weiler mit drei Häusern auf dem Höhenzug zwischen Zürichsee und Greifensee. Dort wohnte die alteingesessene Sippe der Irminger in kleinen Stuben und Kammern, eng zusammengedrängt, und ernährte sich, wie es damals üblich war, von etwas Landwirtschaft und den mageren Einnahmen des Baumwollspinnens und der Handweberei. Über mehrere Generationen hinweg waren jedoch auffallend viele Pfaffhauser Irminger zusätzlich als Ärzte – auch Scherer oder Chirurgen genannt – oder Tierärzte tätig. Einige waren als Wunderheiler und Zauberer verschrien, aber auch so berühmt-berüchtigt, dass der Begriff “Pfaffhauser Quacksalber” geradezu sprichwörtlich wurde.

Michael Moritz Zürcher Dämmerung

Michael Moritz: Showdown in der Dämmerung des Zürcher Rotlichtviertels

Mit dem Krimi Züricher Dämmerung von Michael Moritz habe ich mich bewusst mal wieder für den Krimi-Schauplatz Schweiz entschieden. Der Autor war mir zuvor noch unbekannt, doch werde ich bestimmt noch weitere Romane von ihm lesen. Es war ein Volltreffer, denn der Krimi war einfach toll. Nicht übertrieben spannend, aber sehr abwechslungsreich und unterhaltsam.

Eine Empfehlung, welche ich euch nahelege zu lesen. Aber lest erst mal meine Gedanken dazu.

Irene Mürner Stock Stein Tod

Irène Mürner: Mord, Selbstmord oder Unfall? Oder von allem etwas?

Keine Zeit für die alljährliche Sommerferienflaute. Nicht für mich, da ich gerade gute Kriminalromane mit dem Schauplatz Zürich entdecke. Aber auch nicht für Andrea Bernardi, da er als Detektiv der Kriminalpolizei Zürich mitverantwortlich ist für einen der spannenden Sommer-Krimis von Irène Mürner. So hat er in den Sommerferien gleich drei Todesfälle in der Stadt Zürich zu klären.

Doch war es Mord? Selbstmord? Oder schlicht ein Unfall? Weiterlesen und es folgt Klärung. Vielleicht.

Res Perrot Tells Geschoss

Tells Kriminalfälle für Wachtmeister Paul Grossenbacher

Im Tösstal brennt eine Scheune nach der anderen. Wachtmeister Grossenbacher, nicht bekannt für seinen Arbeitseifer, macht sich auf die Suche nach dem Feuerteufel. Als jedoch im Katzensee eine Wasserleiche auftaucht, kommt Grossenbacher ins Schwitzen. Vieles deutet darauf hin, dass beide Fälle zusammenhängen. Doch was haben die Scheunen mit einer offensichtlich hingerichteten Frau zu tun? Und warum war die Tote nicht auf dem Pilgerweg? Grossenbacher muss tief im Schlamm der Kriegszeit wühlen, um der Lösung näher zu kommen.

Franz Hohler Gleis 4

Franz Hohler: Das Schicksal ruft auf Gleis 4

Gleis 4 von Franz Hohler. Isabelle ist unterwegs in die wohlverdienten Ferien. Nach einer unerwarteten Operation reist sie ihrer Freundin nach auf die aeolischen Inseln, nach Stromboli. Als sie mit ihrem Koffer vor der grossen Treppe im Bahnhof Oerlikon steht, bietet ihr ein älterer Herr seine Hilfe an. Gerne nimmt Isabelle diese an, doch wenig später bricht der unbekannte Helfer auf dem Perron tot zusammen.

Isabelle leistet erste Hilfe, weitere Pendler rufen Ambulanz und Polizei. Der Zug von Isablle fährt ohne sie, ebenso der Flieger in den Süden. Nun nimmt die Geschichte seinen Lauf. Isabelle verzichtet, später zu fliegen und will mehr über den unbekannten Toten herausfinden. Ob das eine gute Idee war?

Sunil Mann Vijay Kumar Gossenblues

Gossenblues mit Vijay Kumar

Am Grab seines Vaters trifft Vijay Kumar auf eine merkwürdige Frau. Sie beauftragt den Privatdetektiv, nach Gaudenz Pfister zu suchen. Vijays Nachforschungen bringen ans Licht, dass Pfister als Obdachloser unter dem Spitznamen Fischli auf der Straße lebt. Dabei hätte der einstige Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Wenig später ist nicht nur Gaudenz Pfister, sondern auch Vijays Auftraggeberin tot. Der Fall nimmt Ausmaße an, wie sie der Detektiv nie erwartet hätte.

Petra Ivanov Alte Feinde

Cavalli: Guter Kriminalpolizist. Unmöglicher Beziehungspartner.

Keine Angst. Der Titel sagt nichts über das allgemeine Verhalten der Gesetzeshüter aus. Dafür kenne ich zuviele Polizisten – rein privat, nicht geschäftlich dank Gesetzesverstössen. Die Rede im Titel ist von einem ganz bestimmten Kriminalpolizisten, welcher in der Stadt Zürich ermittelt. In meist komplexen Fällen. Gemeint ist Bruno Cavalli von der Abteilung Kapitalverbrechen. Oder Leib und Leben, wie es neu heisst.

Beruflich ein Genie. Im Umgang mit seinen Mitmenschen alles andere als umsichtig. Nicht zu seinen Mitarbeitern, aber auch nicht zu seiner Ex-Freundin und doch noch irgendwie Lebenspartnerin – die Staatsanwältin Regina Flint. Wenn es gilt ein Verbrechen aufzuklären, so funktionieren alle zusammen jedoch perfekt. Bis zu einem bestimmten Punkt. Aber lest selber.

Milena Moser Gebrauchsanweisung für Zürich

Zürich – wie ein Luzerner die Limmatstadt lieben lernte

Zürich. Die grösste Stadt der Schweiz. Zentrum der mächtigsten Banken. Gepflastert mit der teuersten Strasse der Welt. Und nicht gerade berühmt für allzuviele Sympathiepunkte von Aussenstehenden. Es ist, wie es ist, muss aber nicht so sein. Auch mir sagte Zürich lange nichts und doch mag ich die Stadt an der Limmat heute sehr. Genau wie andere Städte auch, hat Zürich viele wunderschöne und ruhige Plätze, verwunschene Gassen und sympathische Einwohner. Die wunderschöne Stadtkulisse vom Zürichsee die Limmat hinunter zeigt sich ganz speziell an schönen Sommertagen von ihrer besten Seite.

So sieht es auch die Schweizer Autorin Milena Moser, welche selbst lange Zeit in Zürich wohnte. In ihrer Gebrauchsanweisung für Zürich hilft sie uns allen – Zürchern, Nicht-Zürchern und jenen, die es werden wollen – wie man die Grossstadt verstehen und lieben lernen kann. Sie nimmt den Leser mit auf einen Ausflug zu tollen Schauplätzen und persönlichen Erinnerungen an ihre Kindheit. Und sie zeigt, weshalb Zürich so ist, wie es eben ist.

Kommt mit und erfahrt, wie ich den Gang weg von der Innerschweiz nach Zürich vollbrachte und die Limmatstadt und dessen Region lieben lernte. Und reist doch selbst nach Zürich. Am besten mit dem Zug zum Hauptbahnhof, denn dort startet auch die Gebrauchsanweisung für Zürich von Milena Moser.

Martin Suter Elefant

Martin Suter: Viel wahres in der Geschichte des rosaroten Minielefanten

Ein rosaroter Minielefant? Mal wieder so eine erfundene Fantasiegeschichte. Aber ist die Vorstellung denn so abartig? Wäre die künstliche Zeugung eines kleinen rosa Elefanten beim heutigen Stand der Forschung nicht sogar möglich? Lebt nicht irgendwo in einem Labor sogar schon einer? Wir wissen es nicht und wollen es wohl auch nicht wirklich wissen. Martin Suter hat sich dem Thema angenommen.

Michael Theurillat Lenz

Wetterschmöcker: Trügerische Idylle eines Bergvolkes

Grösser könnten die Gegensätze nicht sein. Da wäre die grosse Stadt. Zürich. Die Finanzmetropole der Schweiz. Eine junge Frau flüchtet verletzt aus dem Prime Tower. Dem höchsten Gebäude der Stadt. Doch sie will auf keinen Fall in ein Spital. Später wird sie tot aufgefunden. Auf einem Scheiterhaufen verbrannt an der Sihl. Und was haben die Wetterschmöcker mit all dem zu tun?

Gabriela Kasperski Quittengrab

Spannendes Krimi-Vergnügen am Greifensee

Anfang Februar war für mich noch einmal Weihnachten. Mein Geschenk stand auf dem Programm. Ein Krimi-Spaziergang in der Naturstation Silberweide mit der Autorin Gabriela Kasperski. Vier Bücher hat sie bisher veröffentlicht. Drei davon sind Kriminalromane rund um Zita Schnyder und Werner Meier. Als Paar sind die beiden schwierig, zu lesen sind die Bücher jedoch sehr angenehm.

In der Lesung in der Naturstation Silberweide gibt die Zürcher Autorin einen Einblick in ihr Schaffen, ihre Bücher und ihr Leben. In gemütlicher Atmosphäre erfahren wir sogar, wie es demänchst weitergeht mit Zita und dem Commissario. Also, fangt am besten bald an mit dieser tollen Krimi-Reihe.